Die Förderung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen und der Aufbau der internationalen Zusammenarbeit unter Respektierung der Menschenrechte und Grundfreiheiten waren die Kernanliegen von alt Ständerat Eduard Zellweger, der in den letzten Jahren vor seinem Tod eine vom Bundesrat eingesetzte «Beratende Kommission für die Beziehungen der Schweiz zur UNO» präsidierte.

Die Schweiz hatte Verantwortung zu übernehmen: auch als neutrales Land. Dies formulierte Zellweger am 7. Juni 1975 vor der Schweizerischen Gesellschaft für die Vereinigten Nationen nochmals in überzeugender Deutlichkeit und Schärfe. Einen Monat später starb er an einem Schlaganfall. Seine Rede erschien posthum in der NZZ vom 19. Juli 1975.

«Rede von Eduard Zellweger zum Uno-Beitritt»
 
Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden,
2018